Spannende Beiträge

Schild des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Zwischen Innovation und Illegalität – Deutschlands gefährlicher Umgang mit Fremdpersonaleinsätzen

Externe Fachkräfte halten den Betrieb in vielen Behörden am Laufen – doch der Preis dafür ist hoch. Werkverträge, Leiharbeit und Programme wie Work4Germany sichern zwar kurzfristig Expertise, werfen aber langfristig schwerwiegende Fragen auf. Wo endet Beratung, wo beginnt verdeckte Arbeitnehmerüberlassung? Und wie rechtssicher kann der Staat überhaupt Dienstleistungen einkaufen, wenn

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Ein Zollbeamter trägt ein Paket zu einem Einsatzfahrzeug

Fremdpersonal in Behörden: Ein Milliardenmarkt im Schatten

„Zoll stoppt Schwarzarbeit“ – diesen Schriftzug kennt man von Fahrzeugen der Zollverwaltung. Gemeint sind gewöhnlich Baustellen, Speditionen oder Gastronomie. Doch inzwischen gerät ein Bereich in den Fokus, den dort kaum jemand erwartet hätte: die öffentliche Verwaltung selbst. In Ministerien, Arbeits- und Sozial-Behörden stützt sich die digitale Modernisierung auf externe IT-Fachkräfte

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Junger Mann mit deutscher Flagge wirkt ratlos und verwundert.

Was das BMAS bei Work4Germany verschweigt – und warum es wichtig ist

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt auf externe Expertise – über das Programm Work4Germany. Was nach Innovationsförderung klingt, basiert in Wahrheit auf klassischer Arbeitnehmerüberlassung. Hochqualifizierte „Fellows“ werden über eine bundeseigene GmbH befristet angestellt und an das Ministerium verliehen. Brisant: Fragen zu Equal Pay, Tarifbindung und Planstellen bleiben unbeantwortet.

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Notizblock mit der Aufschrift „Temp Recruiter“, daneben ein gelber Wecker, Bleistift, Brille und Klemmbrett auf einem Holztisch.

Digitalwirtschaft und Leiharbeit: Die neue Abhängigkeit auf Zeit

Sie waren die Vorreiter der digitalen Arbeitswelt: freie Entwickler, Designer, Strategen – flexibel, kreativ, selbstbestimmt. Doch in der Realität der Digitalwirtschaft geraten immer mehr von ihnen in befristete Anstellungen auf Basis von Arbeitnehmer­überlassung. Aus Freelancern werden Leiharbeitnehmer, die über Agenturen oder Dienstleister an Unternehmen weitergereicht werden – oft für Daueraufgaben,

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Person blättert durch einen großen Stapel Papierdokumente an einem Schreibtisch, im Hintergrund Pflanzen und Fensterlicht.

Wenn der Staat mit am Schreibtisch sitzt: Selbstständigkeit unter Druck

Was bedeutet es, wirklich selbstständig zu arbeiten und wer darf das überhaupt? Der Beitrag beleuchtet, wie politische Systeme von Kommunismus bis Liberalismus den Handlungsspielraum von Freelancern prägen. Anhand von vier symbolischen Büros wird deutlich, wo unternehmerische Freiheit gedeiht und wo sie systembedingt ausgeschlossen ist. Ein lebendiger, ideologiekritischer Blick auf Selbstständigkeit

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